Schlaflos durch die Nacht: 10 Tipps zum besseren Einschlafen

Lange Nächte sind etwas Wunderbares, wenn wir etwas zu feiern haben oder Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Ganz im Gegenteil zu ganz normalen Abenden, an denen wir eigentlich schlafen wollen, unser Körper aber nicht will.

Einschlafprobleme können verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel kalte Füße. Eine große Rolle spielt dabei Stress. Ein stressiger Tag kann uns abends schon mal lange wachhalten. In unserer hektischen Zeit hat wohl jeder schon mal Probleme mit dem Einschlafen gehabt. Man starrt lange an die Decke, wälzt sich von links nach rechts und schaut alle paar Minuten auf die Uhr.

Was ihr in diesem Fall machen könnt, um euch das Einschlafen zu erleichtern, haben wir euch in diesem Video in 10 einfachen Tipps zusammengefasst.

Hier geht’s zum Video: Top 10 Einschlafhilfen

Tipp 1: Den Raum abkühlen

Gerade warme Temperaturen machen uns das Einschlafen schwer. Das merken wir besonders, wenn wir uns im Sommer von links nach recht wälzen und nicht einschlafen können.

Doch auch im Winter sollte die Heizung im Schlafzimmer nicht zu doll aufgedreht werden. Unser Gehirn kann sich bei Temperaturen von 15-23 °C besser auf das Einschlagen einstellen. Denn wenn wir einschlafen, senkt die Kerntemperatur unseres Körpers etwas nach unten. Bei einer warmen Umgebung kann uns das schwerer fallen und länger dauern. Wir schlafen später ein.

Tipp 2: Routinen schaffen

Was für unsere Enkelkinder gut ist, funktioniert auch bei Oma. Routinen und Rituale helfen uns dabei, das Ende des Tages einzuleiten. Diese Rituale können bei jedem anders ausfallen.

Während die eine abends einen warmen Tee trinkt und ein Buch liest, ist es bei jemand anderen das Tagebuchschreiben. Am besten ist es aber, wenn man jeden Abend zur selben Zeit schlafen geht.

Lesen vor dem Einschlafen hilft beim Entspannen

Tipp 3: Grelles Licht vermeiden

Wer abends bis kurz vor dem Schlafengehen fernsieht oder am Computer sitzt, tut sich aber nichts Gutes. Es mag zwar im ersten Moment entspannend wirken, doch das grelle Licht von Monitoren und Bildschirmen hat genau die gegenteilige Wirkung, wenn wir ins Bett wollen.

Denn wenn es dunkel wird, produziert unser Körper das Einschlafhormon Melatonin. Ein besonders helles Zimmer oder der Computerbildschirm verhindern dies. Auch das Smartphonedisplay hat diese Wirkung. Eine kleine Hilfe ist es da, das Handy in den Nachtmodus umzustellen. Dann verändert sich die Bildschirmfarbe zu einem wärmeren Licht. Besser ist es aber, das Handy ganz beiseitezulegen.

Grelles Bildschirmlicht hält uns lange wach

Tipp 4: Den Blick von der Uhr nehmen

Es ist völlig normal, in der Nacht mal aufzuwachen. Das ist nicht weiter schlimm. Allerdings kann uns der anschließende Blick auf die Uhr nervös machen. Wenn wir dann noch nachrechnen, wie viel Zeit uns bis zum Weckerklingeln bleibt, ist es ganz vorbei. An Einschlafen ist dann kaum noch zu denken.

Das Berechnen der restlichen Schlafenszeit macht nervös und setzt uns unter Druck. Deshalb ist es besser, der Versuchung zu widerstehen und die Augen einfach wieder zuzumachen.

Tipp 5: Mittagsschlaf vermeiden

An einem freien Tag oder im Urlaub machen wir gerne mal ein Mittagsschläfchen. Schließlich wollen wir uns erholen und uns nicht müde durch den Tag schleppen. Doch was im ersten Moment erholsam erscheint, lässt uns am Abend noch lange wach liegen.

Nach einem Mittagsschlaf fehlt uns am Abend die Müdigkeit, um schnell einzuschlafen. Wir liegen wieder lange wach. Besser ist: Stark bleiben und sich den Schlaf für den Abend aufheben.

Sport reduziert das Stresshormon Cortisol

Tipp 6: Sport treiben

Sport ist immer gut, sogar beim Einschlafen. Während wir Sport treiben, geht das Stresshormon Cortisol in unserem Körper runter. Wir entspannen uns. Das hilft auch beim Einschlafen. Dabei ist es egal, welche Sport wir machen. Wichtig ist nur, dass wir unsere Sporteinheit spätestens zwei Stunden vor der Nachtruhe beenden.

Tipp 7: Aromatherapie

Ein stressiger Alltag erschwert uns gerne mal das Einschlafen. Um abends zu entspannen, können Ätherische Ole wie Lavendel oder Zedernholz helfen. Sie beruhigen die Sinne und fördern den Schlaf.

Wer den Geschmack mag, kann sich vor dem Einschlafen einen Lavendeltee* aufbrühen. Alternativ eignet sich auch ein Entspannungsbad* mit ätherischen Ölen.

Aromen in Rächterstäbchen, Tees oder Badezusätze beruhigen unsere Sinne

Tipp 8: Tagebuch schreiben

An stressigen Tagen fällt es uns nicht nur schwerer zu entspannen, oft beschäftigen uns die Dinge noch bis in die Nacht. Wenn unser Kopf voll ist und wir nicht abschalten können, können wir schlecht einschlafen. Am nächsten Tag sind wir ungemütlich und unausgeschlafen.

Um den Tag besser abzuschließen, empfiehlt es sich Tagebuch zu schreiben. Dabei reflektieren wir den vorangegangen Tag und notieren uns die Dinge, die wir nicht vergessen würden. Sind wir gestresst von der Arbeit oder vielen privaten Erledigungen, hilft es auch schon, alles zu notieren. So ist unser Kopf frei und wir können wieder entspannen.

Tipp 9: Weniger Kaffee trinken

Wir alle sind uns der aufputschenden Wirkung von Koffein bewusst. Und trotzdem erwischen wir uns, wie wir ab späten Nachmittag doch noch eine Tasse Kaffee trinken. Das wirkt sich natürlich auf unseren Schlafrhythmus aus. Wir werden später müde. Stattdessen eignet sich ein Tee z.B. mit beruhigender Kamille besser.

Kamille ist für ihre beruhigende Wirkung bekannt

Tipp 10: Versuchen, wach zu bleiben

Wer nach all den Tipps immer noch nicht schlafen kann, kann es ja mal mit einer ausgefallenen Methode probieren. Wer krampfhaft versucht einzuschlafen, bleibt meist sogar länger wach. Mit jeder zusätzlichen Minute, die wir wach verbringen werden wir nervöser. Unser Stresslevel steig und wir werden wieder wacher.

Versucht doch einfach mal mit dem Gegenteil. Versucht man dagegen länger wachzubleiben, wird die Angst, nicht einschlagen zu können, kleiner. So wird die Nacht stressfreier und das Einschlafen fällt plötzlich wieder leichter.

Jeder Mensch ist anders und so wirken die Tipps auch für jeden unterschiedlich gut. Probiert die Tipps einfach mal aus. Hinterher werdet ihr wissen, welche Methoden für euch am besten funktionieren. Wir wünschen schon mal eine gute Nacht!

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