Reisethrombose: Ungewollte Reisebegleitung

Reisethrombose: Ungewollte Reisebegleitung

 

Der Start in den Traumurlaub ist nicht selten mit einer mehrstündigen Anreise verbunden. Egal ob Ostsee oder das Mittelmeer – bevor man am Strand die Seele baumeln lassen kann, geht es mit Sack und Pack auf die Reise.

Die Anreise mit dem Auto oder Flugzeug ist häufig eine unbequeme Angelegenheit. Denn nach dem beengten Sitzen über mehrere Stunden fühlen sich die Beine oft an wie Blei. Nicht selten wird die Ankunft am Urlaubsort von geschwollenen Knöcheln und unangenehmen Schmerzen in den Beinen überschattet. Im schlimmsten Fall hat man es mit einer Reisethrombose zu tun.

Was ist eine Reisethrombose?

Die Reisethrombose ist eine spezielle Form der Thrombose. Ausgelöst wird sie durch langes Sitzen während einer mehrstündigen Reise, zum Beispiel mit dem Auto oder Flugzeug. Der Grund dafür: Die Venen im Knie- und Leistenbereich werden beim Sitzen nicht optimal durchblutet. Das Blut fließt dabei nur langsam zum Herzen zurück und staut sich deshalb oft im Knöchel- oder Wadenbereich. Hält dieser Zustand über längere Zeit an, können sich in den Venen im Bein kleine Blutgerinnsel bilden.

Im Flugzeug wird diese Durchblutungsstörung durch andere Faktoren noch verstärkt. Die trockene Luft in der Kabine entzieht dem Körper Flüssigkeit, wodurch das Blut langsamer fließt. Der geringe Luftdruck sorgt außerdem dafür, dass sich die Venen ausdehnen und der Blutfluss gehemmt wird. Das Blut kann so schneller verdicken, was ebenfalls die Bildung der Blutgerinnsel fördert.

Solange sich das Blutgerinnsel selbst auflöst, hat das keine Folgen für die Gesundheit. Gefährlich wird es erst, wenn sich das Gerinnsel nicht von selbst auflöst und über den Blutkreislauf in lebenswichtige Organe gelangt.

Erkennen lässt sich eine Reisethrombose unter anderem an den folgenden Symptomen:

  • Schweregefühl im Fuß oder Bein
  • Schwellung des Knöchels oder der Wade
  • rötlich oder bläulich verfärbte Haut, die unangenehm spannt
  • erhitzter Unterschenkel
  • Waden- oder Leistenschmerzen, ähnlich einem Muskelkater

Wer diese Symptome bei sich erkennt, sollte am besten einen Arzt aufsuchen und sich durchchecken lassen.

Mit Kompressionsstrümpfen vorbeugen

Kompressionsstrümpfe sind die einfachste Lösung, um das Thromboserisiko auf einer längeren Reise mit dem Auto oder Flugzeug zu senken. Denn die Strümpfe liegen eng am Unterschenkel an und üben einen stetigen Druck auf die Venen aus. Dieser Druck von außen unterstützt die Venen beim schnelleren Rücktransport des Blutes zum Herzen und verhindert, dass sich das Blut in den Waden staut. Im Flugzeug sorgen die Kompressionsstrümpfe außerdem dafür, dass sich die Venen nicht ausdehnen und der Blutfluss so auch nicht gehemmt wird.

Kompressionsstrümpfe sind insgesamt in vier unterschiedlichen Druckklassen erhältlich. Die Klassen richten sich nach dem Grad der Beschwerden in den Beinen und üben jeweils einen unterschiedlich starken Druck auf den Unterschenkel aus. Für eine längere Reise mit dem Auto oder Flugzeug empfehlen sich Strümpfe der Klasse 1 oder 2. Wer sich unsicher ist, sollte vor dem Kauf mit seinem Hausarzt Rücksprache halten.

Auf Amazon bekommen die Kompressionsstrümpfe* des dänischen Familienunternehmens DANISH ENDURANCE besonders gute Bewertungen. Die Strümpfe wurden in Kooperation mit olympischen Sportlern entworfen und punkten mit ihrer hochwertigen Verarbeitung. Sie passen sich ideal dem Bein an und sind speziell gepolstert, um ein angenehmes Tragegefühl zu ermöglichen. Selbst auf langen Auto- oder Flugreisen zwickt und kneift hier nichts.

Reisethrombose: Ungewollte Reisebegleitung

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Neben den kniehohen Kompressionsstrümpfen bietet DANISH ENDURANCE noch Kompressionsbandagen für die Waden* an. Die Bandagen stehen den Strümpfen in nichts nach. Sie verhindern ebenso zuverlässig das Anschwellen der Füße und sorgen für eine optimale Durchblutung des Unterschenkels. Gerade im Sommer sind die Kompressionsbandagen eine angenehm luftige Alternative zu den Strümpfen.

Eine Reisethrombose drückt nicht nur die Urlaubsstimmung, sondern kann zu einer echten Belastung für den Körper werden. Da ist es besser, sich für die nächste längere Reise zu rüsten, um den Traumurlaub unbeschwert genießen zu können.

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