Dein Enkel muss keine Angst vor Monstern haben

Viele Kinder haben Angst vor Monstern. Besonders in der Einschlafphase führt das oft zu Tränen und Aufregung.
Dunkle Zimmer und Schatten wecken die Fantasie und Kinder verarbeiten auch vieles, was sie tagsüber erlebt haben. Oftmals fällt es Ihnen schwer, zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden und das macht ihnen Angst.
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Angst vor Monstern: Kinder beruhigen

Versichere deinem Enkelkind, dass Monster nicht existieren und völlig frei erfunden sind. Erkläre ihm, dass Monster nicht real sind und uns nichts anhaben können, ganz gleich, wie beängstigend sie auch erscheinen mögen. Aber auch, wenn wir Erwachsenen mit absoluter Gewissheit sagen können, dass es keine Monster gibt, heißt das nicht, dass unser Enkelkind uns das auch sofort glauben wird. Wichtig ist daher, dass wir uns Zeit nehmen und mit dem Enkelkind darüber sprechen, dass sich keine Monster unter seinem Bett oder in seinem Schrank verstecken. Geduld, Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sind hier gefragt.
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Wie helfen ich meinem Enkel gegen seine Angst vor Monstern?

Auch wenn die Monster in der Nacht für Kinder sehr real erscheinen und ihnen Angst machen, müssen wir ihnen zeigen, dass sie gar nicht „in echt“ existieren. Damit das klappt, müssen wir die Kleinen erstmal zur Ruhe bringen, am besten mit einer positiven Ablenkung.

Eine Geschichte erzählen

 
Geschichten sind ein großer Teil des täglichen Lebens unsere Kinder und Enkel und helfen ihnen, zu verstehen, was in der Welt um sie herum passiert. Sie geben Ratschläge und sind ein moralischer Kompass. Auch wenn Kinder Angst vor Monstern haben, helfen Erzählungen sehr. Erzählen Sie zum Beispiel eine Geschichte, in der das Monster etwas dusselig und ungeschickt ist, ihm dauernd lustige Missgeschicke passieren und es vielleicht sogar selbst über sich lachen muss. Je sympathischer das Monster dabei rüber kommt, desto weniger hat das Enkelchen Angst davor.
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Beseitigung der Unsicherheit

 
Wenn Kinder Angst vor Monstern haben, kann dahinter auch Unsicherheit stecken. Um herauszufinden, was den Enkel beschäftigt, ist es wichtig, ihm zuzuhören. Kein Druck, kein Nachbohren, einfach kommen lassen. Wovor hat das Kind Angst? Warum? Haben es Angst vor einer Geschichte, die ein Klassenkamerad erzählt hat? Vor einem Film, den es nicht verstanden hat? Einer Situation aus dem Alltag? Der Dunkelheit? Einem Monster im Schrank oder unter dem Bett? Viele dieser Ängste können wir dem Kind nehmen, indem wir mit ihm darüber sprechen und Verständnis zeigen.
Besonders kurz vor dem Einschlafen fällt es Kindern leicht, ihr Herz zu erleichtern und alles auszusprechen, was ihnen durch den Kopf geht. In diesem Moment muss nicht zwingend eine Lösung gefunden werden. Oft ist es für das Kind bereits eine Erleichterung, wenn die Gedanken ausgesprochen sind und auf Verständnis treffen.

Habt ihr Erfahrung mit dem „Verjagen von Monstern aus dem Kinderzimmer“? Teilt sie mit uns!

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Photo by Caleb Woods on Unsplash
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