Rezept: Sommerliche Blütenlimonade

Rezept: Sommerliche Blütenlimonade

 

Erfrischend prickelnd, belebend und fruchtig süß: Limonaden sind im Sommer ein absolutes Muss. Was gibt es Besseres als eine eiskalte Limonade an einem heißen Sommertag? Vor allem der Enkel freut sich in einer Spielpause, ein Schluck köstlicher Limonade schlürfen zu können.

Eine Limonade kann ganz einfach selbst gemacht werden. Sirup, Mineralwasser, Früchte und Eiswürfel. Fertig! Mehr braucht es nicht. Selbst gemacht schmeckt die Limonade zudem auch besser als ihr Pendant aus dem Supermarkt und ist weniger süß.

Die Basis einer jeden Limonade ist allerdings der Sirup — ohne ihn geht gar nichts. Dieser kann aus Früchten selbst angesetzt werden. Noch sommerlicher wird die Limonade, wenn der Sirup aus Blüten hergestellt wird. Zahlreiche Blüten haben ein zartes, süßliches Aroma und eigenen sich deshalb hervorragend für Limonade.

Außerdem ersetzen sie einen Teil des industriellen Zuckers und stecken voller Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Weniger Zucker und gleichzeitig mehr Vitalstoffe für den Enkel also. Die Blüten kannst du gemeinsam mit dem Enkel sammeln. So kann er mitbestimmen, was für eine Limonade es werden soll.

Gleichzeitig eigenen sich die Blüten nicht nur für den Sirup, sondern auch als Dekoration in der fertigen Limonade — sammelt also etwas mehr Blüten und verzaubert eure Limonade in einen echten Blütentraum.

Wie wird die Limonade zubereitet?

Vorbereitend für die Limonade kannst du zusammen mit deinem Enkelkind zum Beispiel Holunderblüten, Lavendelblüten, Fliederblüten und Hibiskusblüten sammeln. Für einen Liter Blütensirup brauchst du 15 frische Blütenrispen, ein Liter Wasser, 600 g Zucker und eine Zitrone. Um den Sirup zuzubereiten, werden zunächst das Wasser und der Zucker in einen Topf gegeben und für rund fünf Minuten aufgekocht. Danach bei Seite stellen und abkühlen lassen. Währenddessen die Blüten von Insekten befreien und von ihren Stielansätzen lösen.

Quote: Tipp: Die Blüten nicht waschen, sonst gehen die aromatischen Blütenpollen verloren.

Als nächstes die Zitrone in Scheiben schneiden und diese mit den Blüten ins abgekühlte Zuckerwasser geben. Alles zusammen abgedeckt für zwei Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend die Blüten aus dem Sirup heraussieben. Den Sirup erneut für fünf Minuten aufkochen. Dann abkühlen lassen und in eine Flasche abfüllen.

Quote: Tipp: Stell den Sirup immer kalt, so hält er sich bis zu zwei Wochen.

Ist der Sirup zubereitet und abgekühlt, wird er in einem Krug oder einer Flasche mit stillem oder sprudelndem Wasser aufgegossen. Das Mischverhältnis hängt dabei vom eigenen Geschmack ab. Ein Faustmaß ist das Verhältnis 4:1, also vier Teile Wasser und ein Teil Sirup.

Eine weitere Kombinationsmöglichkeit ist es, den Sirup mit Prosecco oder Martini aufzugießen. So wird aus der Limonade ein sommerlicher Aperitif für Oma und ihre Freundinnen.

Die Limonade mit Blüten, Beeren und Früchten dekorieren

Eine Blütenlimonade ohne Blütendekoration wäre natürlich keine echte Blütenlimonade. Also schnapp dir deinen Enkel und sammelt Blüten von Rosen, Gänseblümchen, Holunder, Linden oder Veilchen. Ihr könnt auch Blüten von Kräutern wie Lavendel, Salbei, Kamille und Schafgarbe pflücken — sie geben dank ihrer ätherischen Öle extra Geschmack an die Limonade ab. Hauptsache ist, dass die verwendeten Pflanzen nicht mit Chemie behandelt wurden.

Einen zusätzlichen Augenschmaus in der Limonade bieten gefrorene Beeren oder kernlose Trauben, kleingeschnittene Früchte und Eiswürfel. Tipp: Bevor du Wasser für die Eiswürfel einfrierst, leg doch ein paar Blüten oder Kräuter ins Wasser. Das wertet die Limonade optisch noch mehr auf.

Zaubere mit der tatkräftigen Unterstützung deines Enkel deine ganz eigene erfrischende und farbenfrohe Blütenlimonade. Der Enkel wird überrascht sein, welche Blüten alles gegessen werden können und wie sie schmecken — vielleicht findet ihr ja die ein oder andere Blüte, die er Enkel noch nicht kennt?