Messerpflege: Wie Messer langanhaltend scharf bleiben

 

[Werbung] Wir lieben Feiertage! Egal ob Familienfeier, Geburtstag oder Weihnachten, für uns gibt es nichts Schöneres. Wenn die Familie zusammenkommt, blüht Oma so richtig auf. Voller Hingabe kümmern wir uns um unsere Lieben, bekochen und verwöhnen sie mit ihren Lieblingsgerichten. 

Wir genießen die gemeinsame Zeit beim Kochen in der Küche — und natürlich am Esstisch. Damit dem nichts im Wege steht, muss erst die Küche auf Vordermann gebracht werden. Zu einer gut ausgestatteten Küche gehören auch gute Messer. Scharf sollten sie sein, aber wie bekommt man das am besten hin?

Schnelle Hilfe für Zuhause

Viele kennen den Wetzstahl, mit dem sich Messer schnell und einfach zuhause schärfen lassen. Einige haben ihn auch zuhause. Das Schärfen mit dem Wetzstahl ist schnell gemacht, doch ist die Freude nur von kurzer Dauer. In der Regel ist das Messer nach dem ersten Einsatz wieder genauso stumpf wie vorher. Das Schärfen also nicht von langer Dauer.

Woran man ein gut geschärftes Messer erkennt

Wie scharf ein Messer ist und ob es geschärft werden muss, lässt sich mit einem einfachen Test herausfinden: Tomatenschneiden. Das Scheiden einer reifen Tomate ist der ultimative Test für die Schärfe des Messers. Das Messer ist scharf, wenn sich die Tomatenhaut mühelos durchtrennen und die Tomate in Scheiben schneiden lässt. Dabei sollte aber kein Saft aus den Scheiben austreten. Bleibt das Schneidebrett trocken und ist die Tomate gleichmäßig geschnitten, ist das Messer scharf. 

In der Regel merkt beim Schneiden von Gemüse sehr schnell, ob ein Messer gut geschärft ist oder nicht. Je sauberer sich das Gemüse schneiden lässt, umso schärfer ist das Messer. Das wusste schon unsere Oma.

Alternativ kann man auch ein Blatt Papier falten und es an der Falz mit der Klinge durchtrennen. Gelingt das mit einem glatten Schnitt, ist das Messer wirklich scharf. Wenn es Zacken gibt, sollte das Messer geschärft werden.

Das richtige Messer

Doch kann man nicht jedes beliebige Messer zur perfekten Schärfe geschliffen werden. Bei einem guten Messer ist die Härte des Stahls entscheidend. Dieser wird in Rockwell (HRC) gemessen. Je höher der Wert, desto härter der Stahl. Sehr gute japanische Messer liegen bei Werten über 60.

Ein gutes Messer hat aber seinen Preis. Das liegt an dem aufwendigeren Herstellungsverfahren und dem besonderen Stahl. Guter Messerstahl hat einen höheren Kohlenstoffanteil, um die Klinge schärfer und härter herstellen zu können.

Rostfreie Messer sind zwar praktisch, haben aber in der Regel eine geringere Schärfe. Diesen Messern ist Chrom hinzugefügt, was allerdings den maximalen Schärfegrad mindert. Deshalb sind Messer aus nicht-rostfreiem Stahl oftmals schärfer und leider auch sie intensiver in der Pflege.

Das beste Schleifergebnis: Der Schleifstein

Neben dem Wetzstahl hat sich der Schleifstein bewährt. Mit ihm lassen sich die besten Schleifergebnisse erzielen. Ähnlich wie beim Schleifpapier haben Schleifsteinen unterschiedliche Körnungen. Je höher die Körnung, desto feiner wird am Ende der Schliff. 

Wichtig beim Schärfen auf dem Stein ist, dass der Stein immer feucht bleibt. Dafür kann man ihn mit Wasser oder Öl benetzen. Am besten lässt man den Stein sich vor dem Schärfen mit Wasser vollsaugen. 

Beim Schärfen kommt es vor allem auf den Winkel an. Wer beim Führen über den Stein einen gleichmäßigen Winkel von 20–25 Grad halten kann, wird das beste Ergebnis erzielen. Dafür braucht es aber etwas Übung.

Ein scharfes Messer braucht seine Zeit

In manchen Kulturen gilt das Schärfen als meditative Handlung. Wer seine Messer ordentlich schärfen möchte, sollte dafür etwas Zeit mitbringen. Von Automatikschärfern und elektrischen Schleifsteinen sollte man Finger lassen. Durch das schnelle Rotieren glüht die Klinge leicht aus und ist dann nie wieder richtig schärfbar. 

Ähnliches gilt für andere Schleifhilfen. Meistens ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Das richtige Schärfen auf dem Stein braucht zwar etwas Zeit, hält die Klingen aber länger scharf. 

Die Messer regelmäßig schärfen

Auch gute Messer müssen regelmäßig geschliffen werden. Hier empfiehlt es sich, die Messer alle paar Wochen über den Stein zu ziehen. So hat man auch immer ein scharfes Messer da, wenn man es braucht. 

Wer sich nicht selbst an das Schärfen seiner Messer traut, oder wem das zu aufwendig ist, der kann seine Messer bei einem Dienstleister wie Messerheld schnell und professionell erledigen lassen. Die Profis von Messerheld kennen sich mit allen Belangen der Küchenklingen aus und bringen sie wieder auf Vordermann.

Wer den Service einmal ausprobieren möchte, kann mit etwas Glück bei uns auf Facebook einen Gutschein von Messerheld gewinnen. Das Gewinnspiel endet am 25.11.2019 um 10 Uhr. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

So steht dem leckeren Festmahl mit der Familie nichts mehr im Weg und ihr könnt das Kochen sowie die Zeit gemeinsame mit euren Lieben genießen. 

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