Hund & Katze: Was beim Zeckenstich zu beachten ist

Frau mit Hund auf einem Waldweg.

 

[Werbung] 2019 ist ein tolles Jahr für Zecken: Dank des milden Winters und angenehmen Frühlings fühlen sich die Achtbeiner bei uns pudelwohl. Schon im Frühjahr wurden die ersten Blutsauger aktiv. Vor allem für Haustierbesitzer sind die kleinen Biester eine echte Plage.

Nur zu gerne sehen wir unserem Hund dabei zu, wie er freudig durch hohe Wiesen schnüffelt und wild durch den Wald tollt. Doch vor allem Hunde, die hohe Wiesen lieben, bringen oft Zecken mit nach Hause. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir nicht nur uns selbst regelmäßig nach Zecken absuchen, sondern auch unsere lieben Fellnasen.

Zecken halten sich vorwiegend in niedrigen Gräsern oder Büschen auf. Von dort werden sie im Vorbeigehen von den Tieren abgestriffen. Bevor sie sich aber festbeißen, krabbeln die Zecken meist einige Zeit auf dem Körper herum, um sich ein geeignetes Plätzchen zu suchen. Wer Glück hat, kann die Zecke also noch entfernen, bevor sie zusticht.

Zeckenstich bei Hunden behandeln | Beste Omas

Schnelle Hilfe beim Zeckenstich

Wer einen Zeckenstich bei seinem Vierbeiner entdeckt, sollte nicht lange überlegen: „Die Parasiten sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Je eher, desto geringer ist das Risiko einer Infektion mit gefährlichen Krankheiten. Im Anschluss sollte die Stelle desinfiziert und ein paar Tage auf mögliche Entzündungen beobachtet werden“, rät Tierärztin Cornelia Horch in AGILAs Tiermagazin 07/19.

Zecken sind nichts für zarte Gemüter. Haben sie sich erst einmal festgebissen, ist es ein Graus, sie wieder zu entfernen. Zum Glück gibt es da Hilfsmittel, die das Entfernen des Parasiten erleichtern. 2010 wurden die verschiedenen Hilfsmittel in einer Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien getestet. Auf die ersten Plätze gelangten dabei die Zeckenzange und das Zeckenlasso. Mit ihnen konnten die Parasiten am besten entfernt werden. Dagegen schnitt die Pinzette weniger gut ab.

Impfung der geliebten Vierbeiner

Genauso wie beim Menschen können Zecken Krankheitserreger und Bakterien auf unsere Haustiere übertragen. Infektionen wie z.B. Borreliose oder Babesiose können die Folge sein. Ob eine Impfung gegen diese Krankheiten möglich ist und für das eigene Tier infrage kommt, sollte in jedem Fall mit einem Tierarzt besprochen werden. Dieser kann das Risiko für den Hund und den Nutzen der Impfung am besten abschätzen und entsprechend beraten.

Am wichtigsten ist immer das Wohl des Tieres. Damit die Tierarztkosten in jedem Fall im Rahmen bleiben, kann eine Tierkrankenversicherung von Vorteil sein. Sie nimmt uns einen Teil der Sorgen und wir können entspannt die Sonnenstrahlen mit unserem geliebten Haustier genießen.

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