Die Honeymoon-Zystitis: Was ist das?

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Wie passen Blasenentzündung und Flitterwochen eigentlich zusammen? Und ist es in unserem Alter überhaupt noch ein Thema? Frisch Verliebte bekommen nicht genug voneinander. Sie wollen zusammen baden, die Sonne und den Strand genießen und vor allem ihre Liebe ausleben. Das ist so eine tolle Zeit! Leider kann all das schnell zu einer Blasenentzündung führen. Eine Blasenentzündung nach dem Sex nennt sich auch Honeymoon-Zystitis („Honeymoon“ bedeutet auf Englisch Flitterwochen).

Die Honeymoon-Zystitis kommt natürlich nicht nur durch die Flitterwochen, allgemein nennt man so alle Blasenentzündungen, die in Folge von Sex entstehen. Doch wie kommt es dazu und wie kann man sich dagegen schützen?

Wieso kann Geschlechtsverkehr bei Frauen überhaupt zur Blasenentzündung führen?

Sex macht glücklich, hilft vielen von uns beim Einschlafen und ist sogar gut für das Herz-Kreislaufsystem. Sex kann aber auch zu schmerzhaften Folgen führen. Die Honeymoon-Zystitis wird durch die Reizung des Intimbereichs nach häufigem Geschlechtsverkehr begünstigt. Die Schleimhäute sind gereizter, gegebenenfalls entstehen sogar minimalste Risse. Reibung oder eine Reaktion auf Gleit- und Verhütungsmittel können eine Rolle spielen. Wegen des sinkenden Östrogenspiegels in den Wechseljahren sind die Schleimhäute in diesem Abschnitt sogar noch empfindlicher und dünner. Und der Haupt-Erreger der Blasenentzündung kommt aus dem Darm, dessen Ausgang bei der Frau nicht weit entfernt vom Scheideneingang liegt. Viel Reibung, viel Körperflüssigkeit: Der Weg für die E. Coli Bakterien zur Blase ist geebnet.

Die Honeymoon-Zystitis unterscheidet sich nicht von einer herkömmlichen Blasenentzündung. Der Name deutet lediglich auf die Ursache des Infekts hin. Die Bezeichnung kommt ursprünglich daher, dass sich die Liebespaare früher erst nach der Eheschließung in den Flitterwochen näherkommen durften. So mussten viele Frauen in den Flitterwochen die schmerzliche Erfahrung der Honeymoon-Zystitis machen.

Mehr Infos zu den Symptomen der Blasenentzündung findet ihr hier.

Deshalb sind Frauen von der Blasenentzündung häufiger betroffen

Die Frauen sind von Blasenentzündungen deswegen sehr viel häufiger betroffen, weil die Harnröhre bei einer Frau nur zweieinhalb bis vier Zentimeter lang ist. Da haben es die Erreger bis zur Blase nicht weit. Durch die kurze Harnröhre dringen die Krankheitserreger leicht bis in die Harnblase vor und können dort eine Entzündung auslösen. Die Harnröhre eines Mannes ist dagegen 20 bis 25 Zentimeter lang. Die Chance, dass Bakterien die Blase erreichen, ist beim Mann daher viel geringer. Zur Risikogruppe gehören vor allem Schwangere, Diabetiker (auch Männer) und Frauen in den Wechseljahren.

Was tun vor einer Blasenentzündung?

Gegen die Honeymoon-Zystitis haben wir hier ein paar wirksame Tipps zur Vorbeugung für euch und eine Produkt-Empfehlung: Femannose® N. Wie kann Femannose® N vor einer Blasenentzündung schützen? Vorbeugend in Situationen mit einem erhöhten Infektionsrisiko: Im Urlaub, in der kalten Jahreszeit, aber auch in der Freibadsaison kann Femannose® N helfen, eine Blasenentzündung zu verhindern.

Der natürliche Wirkstoff in Femannose® N steckt bereits im Namen: D-Mannose. D-Mannose ist ein natürlicher Zucker, der in kleinen Mengen vom menschlichen Körper selbst produziert wird und uns damit nicht fremd ist. Als körpereigener Stoff ist er besonders gut verträglich. Die D-Mannose-Moleküle hindern Bakterien daran, sich an den Schleimhäuten anzusiedeln. Stattdessen werden die Bakterien beim nächsten Wasserlassen ausgeschieden.

Falls dann doch eine Blasenentzündung da ist, kann Femannose® N eine Behandlung unterstützen. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage an oder sollte noch Fieber hinzukommen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

5 einfache Regeln, um Blasenentzündungen vorzubeugen

Mit diesen Regeln kann man das Risiko einer Blasenentzündung deutlich reduzieren:

  1. Waschen nur mit lauwarmem Wasser oder möglichst pH-neutralem Waschmittel
  2. Kälte und Nässe im Genitalbereich vermeiden
  3. Reinigen, abwischen und abtrocknen des Afters nie Richtung Vagina
  4. Spätestens 15 Minuten nach dem Geschlechtsverkehr Wasser lassen
  5. Viel trinken: ca. 1,5-2 Liter pro Tag

Um also mehr Lust statt Frust zu haben, lieber vorbeugen und darauf achten, die Blasenentzündung gar nicht erst zu bekommen.

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